Labels — Flexible Markierungen

Nutze Labels als flexible Hashtag-Markierungen, um Medien schnell zu kategorisieren und wiederzufinden.

Überblick

Labels sind einfache, frei wählbare Textmarkierungen — vergleichbar mit Hashtags in sozialen Medien. Im Gegensatz zu Keywords, die aus einer kontrollierten Taxonomie stammen, kannst du Labels spontan erstellen und ohne Vorgaben vergeben.

Labels vs. Keywords

Keywords Labels
Quelle Kontrollierte Taxonomie Frei wählbarer Text
Struktur Hierarchisch, mehrsprachig, mit Beziehungen Flach, einfache Zeichenkette
Vererbung Von Ereignissen und Alben Keine Vererbung
Verwendung Inhaltliche Beschreibung Organisation, Workflow, Markierung

Faustregel: Keywords beschreiben was auf dem Medium zu sehen ist. Labels markieren wofür es gedacht ist oder in welchem Kontext es steht.

Beispiele für Labels

  • #projektX — Alle Medien für ein bestimmtes Projekt
  • #freigegeben — Medien, die zur Veröffentlichung bereit sind
  • #favorit — Persönliche Favoriten
  • #website — Medien für die Website vorgesehen
  • #social — Für Social-Media-Kanäle ausgewählt
  • #nachbearbeitung — Medien, die noch bearbeitet werden müssen

Labels zuweisen

  1. Öffne ein Asset
  2. Klicke auf das + Label Symbol
  3. Im Dialog kannst du:
    • Neue Labels eingeben — Tippe den Text und drücke Enter, Komma oder Leertaste
    • Bestehende Labels auswählen — Während du tippst, werden dir bereits verwendete Labels als Vorschläge angezeigt
    • Labels entfernen — Klicke auf das × neben einem Label-Chip
  4. Speichere die Änderungen

Labels werden als Chips dargestellt. Du kannst mehrere Labels gleichzeitig eingeben, indem du sie durch Komma oder Leertaste trennst.

Nach Labels filtern

Labels werden in der Asset-Ansicht als klickbare Hashtags angezeigt (z. B. #projektX). Ein Klick auf ein Label filtert sofort alle Assets mit diesem Label — so findest du schnell zusammengehörige Medien.

Autocomplete

footage.one merkt sich alle Labels, die im gesamten Archiv bereits verwendet werden. Beim Eingeben eines neuen Labels bekommst du automatisch Vorschläge aus diesem Pool. Das sorgt für einheitliche Benennung im Team, ohne dass ein Administrator Labels vorab definieren muss.

Tipps

  • Einheitliche Benennung — Einigt euch im Team auf eine Label-Konvention (z. B. immer Kleinbuchstaben, keine Leerzeichen)
  • Nicht übertreiben — Wenige, aussagekräftige Labels sind besser als viele generische
  • Workflow-Labels — Nutze Labels, um den Bearbeitungsstatus abzubilden (z. B. #review, #freigegeben, #archiviert)
  • Projekte und Kampagnen — Labels eignen sich gut, um Medien einem Projekt oder einer Kampagne zuzuordnen
  • Keywords für Inhalt, Labels für Kontext — Beschreibe den Inhalt mit Keywords aus der Taxonomie und den Verwendungszweck mit Labels